Almsee


Almsee

Er wirft ein farbenfroh schillerndes Spiegelbild der Berggruppe und liegt der majestätisch thronenden Bergkulisse des Toten Gebirges zu Füssen

Die Landschaft ist’s, die hier den Ton angibt. Die sorgsam behütete Umwelt, die reine Natur. Nicht umsonst wurde das Gebiet um den Almsee zum Landschaftsschutzgebiet erkoren und darf sich an dem Prädikat erfreuen, als einer der wenigen Gebirgsseen zu gelten, die von Bauboom und Ufer-Verschachtelung verschont worden sind. Bis heute ist der Almsee ein Juwel der Alpen geblieben, mit seiner faszinierenden Tierwelt.

Im Sommer beim Echoblasen am Almsee werden Natur- und Musikfreunde auf Ihre Rechnung kommen, wenn die Grünauer Bläsergruppe sich jeden Mittwoch abends mit ihren Instrumenten erfolgreich darum bemüht, den Bergen rund um den Almsee ein klares Echo zu entlocken. Das Echoblasen am Almsee gehört mit Sicherheit zu den wenigen Ereignissen, bei denen es gelingt, eine vollkommene Stille zu erwirken trotz einer Ansammlung von oft bis zu hunderten von begeisterten Zuhörern. Eine Attraktion der besonderen Art! Beim jährlichen Bläserfest am Almsee - Mitte August - erreicht das Echoblasen stets seinen Höhepunkt. Bläsergruppen aus ganz Österreich nehmen daran teil.

Almsee in Grünau, Badeplatz am Ostufer

Der Almsee weist eine maximale Tiefe von 5 m und eine Gesamtfläche von 0,85 km² auf. Es sind mehrere Zuflüsse sowie unterseeische Wasserzutritte durch etliche Quellrichter im See vorhanden. Der Badebetrieb ist wegen der relativ niedrigen Temperatur - auf Grund der geringen Verweildauer des Wassers - minimal. Jedoch wird die Umgebung sehr gerne für Wanderungen genutzt. Zum Baden eignet sich am ehesten der Bereich am Nordende des Seeausrinns. Am Südende befinden sich zwei Ausflugsgasthäuser.

Im Sommer 2000 sind großflächige Algenteppiche aufgetreten, über dieses Phänomen wurde in den Medien ausführlich berichtet. Eine eigentliche Ursache im Sinn von Abwassereinleitungen konnte nicht festgestellt werden, wahrscheinlichste Ursache sind natürliche Nährstoffeinträge im Zusammenhang mit winterlichen Lawinenabgängen im Hinterland (Röll).