Hallstättersee


Hallstatt – Das Original

Viele historische Gebäude, idyllische Lage am See: Hallstatt gefiel chinesischen Architekten so gut, dass sie in der Volksrepublik einen Nachbau des weltberühmten Weltkulturerbeortes errichteten. Den reichen Salzvorkommen verdankt das malerische Original seine Entstehung. Schon vor mehr als 4.000 Jahren wurden dort mächtige Salzkammern entdeckt. Bis heute wird im "ältesten Salzbergwerk der Welt", oberhalb von Hallstatt, das „weiße Gold" abgebaut. Mit seiner fast 4.000 Jahre alten Vergangenheit bietet Hallstatt für den Spurensucher ein breites Betätigungsfeld: Das Salzbergwerk, das prähistorische Museum, die Kirchen, der Friedhof mit dem Beinhaus, die keltischen Gräberfunde, die "älteste Pipeline der Welt" und die auf engem Raum über einander geschachtelten Häuser. 

Der Hallstättersee

Der Hallstätter hat mehr Platz seine 8,58km² auszubreiten, da er als klassisches Relikt der Eiszeit zwischen den steil abfallenden Obertrauner und Hallstätter Bergen und hat nach Goisern hin liegt. Er ist mit seiner Fläche der fünftgrößte Salzkammergutsee.

Die landschaftliche Schönheit des Hallstätter Sees war für die frühen Siedler auf dem Hallstätter Salzberg relativ, für die war er zunächst Transportweg, Wasserstraße für das Wertvollste aus dem Berg, das Salz.

Der See trug auch Holz geduldig, aus dem Gosautal geschwemmt und mühsam in die Hallstätter Saline gezogen, später nach Ebensee geflößt. Heute trägt er die Ausflugs- und Linienschiffe der Hallstättersee Schifffahrt, der Familie Hemetsberger. Sie sorgen auch dafür, dass die Bahnkunden nach Hallstatt und zu ihren Zügen zurück quer über den See kommen.